Stadtmeisterschaft 2017

Das Fazit ist positiv!

Wird es eine Neuauflage im Jahr 2018 geben? Ja, wird es wohl. Hundertprozentig sicher ist das noch nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß. „Wir werden uns in den kommenden Wochen mit den anderen Vereinen zusammensetzen“, sagt Stephan Oberkönig, Vorsitzender von Teutonia SuS, das die Premiere im SpoNo ausrichtete. Diese und nächste Woche wollen Oberkönig und seine Teutonen zunächst einmal alles auswerten, aber ihr Fazit zu den Titelkämpfen wird insgesamt positiv ausfallen. Auch weil das angegliederte Musik-Festival „Fußball verbindet“ am Samstagabend rund 500 Besucher anzog. Damit war kurz vorher nicht zu rechnen gewesen, denn kaum war das Finale zwischen Teutonia SuS I und II abgepfiffen, da kam der Regen wie eine Wand vom Himmel herab. Die Siegerehrung mit Bürgermeisterin Nicole Moenikes wurde kurzerhand unter das Tribünendach verlegt. Wenig später entspannten sich alle wieder, als es sich aufklärte und eine Party gefeiert wurde.

Einige Ideen, was man im nächsten Jahr besser machen könnte, hat Stephan Oberkönig schon. Und die betreffen auch das Sportliche: „Wir müssen uns noch einmal über den Modus Gedanken machen, denn so war der Finaltag arg Teutonen-lastig“, sagt er. Das galt auch schon für den Freitag, als alle drei Teams der Gastgeber im Halbfinale aktiv waren, einzig der FC Spvgg. Oberwiese war noch mit im Rennen. „Besser wäre es, wenn am letzten Tag alle Vereine noch einmal im Einsatz und damit auch am Platz sind“, so Oberkönig. Zuschauerinteresse lässt zum Eochenende hin nach Seine Erkenntnisse decken sich auch mit der Zuschauerresonanz: War der Besuch am Dienstag und Mittwoch währen der Vorrunde noch absolut zufriedenstellend, sank das Interesse ab den Halbfinals offensichtlich ein wenig – obwohl es eigentlich die ganze Zeit über warm war und am Finaltag der Eintritt frei. Um die Veranstaltung noch einmal aufzuwerten könne er sich auch ein Einlagespiel mit der Lebenshilfe oder Juniorenmannschaften vorstellen, so Oberkönig.

Die sportliche Teutonen-Dominanz war augenfällig, aber sie bildet die Realität ab. Der VfB, früher dem Rivalen sogar lange überlegen, befindet sich in der Kreisliga A erneut in einem grundlegenden Umbruch und schied mit einer jungen und nicht eingespielten Mannschaft in der Vorrunde gegen die beiden guten B-Ligisten Oberwiese und Teutonia SuS II aus. In Gruppe B hatte C-Ligist Eintracht keine Chance gegen Teutonia SuS I und Teutonia SuS III. Die Drittvertretung war übrigens das einzige Team, das dem Turniersieger einen Punkt abknöpfen konnte. Auch das ist für Peter Poslednik, Trainer des Stadtmeisters, ein Beleg dafür, dass niemand sportliche Einseitigkeit in den nächsten Jahren befürchten muss. „Mannschaften verändern sich ja – wir und andere auch“, sagte Poslednik. Er wie auch die anderen Trainer fanden die Stadtmeisterschaft jedenfalls gelungen.

(Quelle: Waltroper Zeitung)