Krise verschärft sich: Die Erste verliert 2:4

Heimniederlage gegen Stuckenbusch.

Die Lage beim abstiegsgefährdeten Bezirksligisten Teutonia SuS Waltrop verschärft sich weiter. Nicht nur, dass der Vorletzte gegen den Elften SF Stuckenbusch mit 2:4 (2:3) verlor. Wie in der Vorwoche im Abstiegsduell gegen den Drittletzten Resse (1:1) ließ der Großteil der Spieler über weite Strecken die Bezirksligatauglichkeit vermissen. Doch ein weiterer Umstand fiel besonders auf: Die Unruhe auf dem Platz.

„Die hat mich heute sehr gestört“, befand ein ratloser Trainer Peter Poslednik. Nach dem Abpfiff gab es einen ersten kurzen Austausch mit dem Sportlichen Leiter Roger Thiedecke und Vorstandsmitglied Thomas Keuter. „Wir werden uns ganz bald zusammensetzen“, kündigte Poslednik an. Auf die Frage, ob er kommenden Sonntag beim so wichtigen Auswärtsspiel in Huckarde (12.) noch an der Linie steht, wollte er öffentlich nicht antworten.

Kritik an Waltroper Bank

Stuckenbuschs Trainer Michael Pannenbecker war nach dem Auswärtssieg sehr erleichtert. „Das war ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.“ Doch bevor er seiner Mannschaft ein großes Lob für die Besonnenheit aussprach, kritisierte er das Verhalten vieler Teutonen, die außerhalb des Feldes standen: „Die Waltroper Bank hat das Spiel mit verloren. Ich bin schon lange Trainer und auch emotional. Aber trotzdem sollte man da ruhiger bleiben“, so der Recklinghäuser Coach.

Die Torfolge: 1:0 Tobias Kolok (ET), 1:1 Bejan Ganiu (20.), 1:2 Daniel Schleume (23.), 2:2 Hendrik Köster (26.), 2:3 Tobias Kolok (41.), 2:4 Daniel Schleume (90.+3.)
Teutonia SuS: Maßmann - Güney-Ali Öztürk, Stöve, Köster (58. Schillo), Poslednik, Schenkel, Meier (56. Günes-Ferhat Öztürk), Hopp, Dirmeier, Schroeder, Özdemir (68. Karadag)
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Niko Poslednik wegen Meckerns

 
Quelle: Waltroper Zeitung, Bild: Christine Horn