Teutonia SuS II dürfte nicht aufsteigen

Fußball-Kreisliga

Diese Nachricht schlug am Freitag ein wie eine Bombe: Die zweite Mannschaft von Teutonia SuS Waltrop darf in der kommenden Saison nicht aufsteigen. „Das ist der Hammer“, so die erste Reaktion von Trainer Yücel Özdemir.

Folgender Passus in den „Durchführungsbestimmungen der Kreisliga Herren und Frauen für die Saison 2018/2019“ des Fußballkreises sorgt für Aufregung: „Spielt bereits eine Mannschaft eines Vereins in der Kreisliga A, dann hat eine weitere Mannschaft des Vereins kein Aufstiegsrecht aus der Kreisliga B in die Kreisliga A. Das Aufstiegsrecht geht dann auf die folgende Mannschaft der Staffel einer Kreisliga B über.“

"Wie soll ich das erklären?"

Bekanntlich ist Teutonias erste Mannschaft in die Kreisliga A abgestiegen, die Reserve ist in der Kreisliga B aktiv. Damit teilt die Truppe von Özdemir dieses Schicksal unter anderem mit GW Erkenschwick II und GWE III. „Wie soll ich das den Jungs erklären?“, fragt der Coach. „Ich bin echt baff. Denn es kann gut sein, dass man dadurch Spieler verliert. Schließlich ist die Motivation ja völlig weg“, glaubt Özdemir.
Seine Mannschaft, die in der vergangenen Kreisliga-B-Saison noch als „Dritte“ auflief, hatte am Ende Rang vier belegt; und das mit einem kleineren Kader. Hinzu kam, dass die beiden Leistungsträger Pascal Almenröder und Denis Özdemir längere Zeit ausfielen. Und auch für kommende Saison hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen. „Es geht ja gar nicht darum, dass wir unbedingt aufsteigen wollen und unserer „Ersten“ Konkurrenz machen wollen. Denn um aufzusteigen, muss viel zusammenpassen. Aber sollte es dann doch dazu kommen, wäre es doch schrecklich, wenn man dann für den sportlichen Erfolg nicht belohnt wird“, kritisiert Özdemir.

Mehr Vielfalt

Fußballkreis-Chef Hans-Otto Matthey begründet die Maßnahme, die neu eingeführt wurde, damit, dass es das Bestreben des Fußballkreises sei, eine möglichst große Vielfalt an Vereinen in der höchsten Spielklasse zu haben.

Quelle: Waltroper Zeitung