Unsere Erste bleibt ganz oben

DTSG Herten - Teutonia SuS Waltrop 2:3.

Das war ein harte Stück Arbeit für Tabellenführer Teutonia SuS Waltrop in der Kreisliga A2. Am Ende hat es aber doch zu einem knappen 3:2 (0:2)-Auswärtssieg gereicht.

Zunächst hieß es in der Sportanlage Nord in Herten aber warten. Der angesetzte Schiri war nicht erschienen, dafür sprang Özdemir dann ein. So fing die Partie mit gut 40 Minuten Verspätung an.

Teutonen erwischen guten Start

Die Teutonen kamen mit der langen Wartezeit besser klar. Von Beginn an setzten sie die Hertener unter Druck, attackierten die Hausherren früh und hatten so viel Ballbesitz. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten: Nach einer Balleroberung in der Hertener Hälfte konnte sich Nico Poslednik im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, spielte auch noch den Keeper aus und schob zur Führung ein (6.).

Den Faden verloren

Bis zur 20. Minute wirbelten die Waltroper weiter, ohne jedoch weitere Treffer zu erzielen. Dann, keiner weiß warum, riss bei der Braun-Elf der Faden. Dennoch hatten sie bis zur Pause weiter alles im Griff, auch weil die DTSG zu umständlich und zu harmlos agierte. Alles schien gut zu sein, als Luca Gennermann aus 22 Metern einfach mal draufhielt und der haltbare Ball im Tor landete – 2:0 für die Gäste (37.). Mit diesem Ergebnis wurden dann auch die Seiten gewechselt.

Im zweiten Abschnitt wird die DTSG stärker

Nach der Pause war dann auch die DTSG im Spiel. Doch vermutlich wäre die Partie entschieden gewesen, wenn Daniel Del Puerto Schillo in der 47. Minute allein vor Keeper Ömer Etyemez das 3:0 erzielt hätte. Hatte er aber nicht, und im Gegenzug fiel der 1:2-Anschlusstreffer (48.). Nun zitterte der Tabellenführer mächtig, hatte aber immer wieder auch Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden. Doch die Chancen wurden vergeben. Als dann in der 80. Minute Tobias Hopp einen Freistoß auf den Kopf von Gennermann zirkelte und dieser zum 3:1 einnickte, wähnten sich die Teutonen endgültig auf der Siegerstraße. Doch die Einschätzung war verkehrt. Denn nur eine Minute später traf DTSG-Stürmer Samet Civkin zum 2:3-Anschluss. Kurz vor dem Schlusspfiff hätte Schillo noch auf 4:2 stellen können, doch er vergab auch diese Chance.

"So kann es weitergehen"

Dann endlich der erlösende Schlusspfiff. „Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden, mit der zweiten eher nicht. Wir haben insgesamt zu viele Chancen liegen gelassen. Aber Hauptsache drei Punkte. So kann es weitergehen“, sagte Braun nach dem Abpfiff.

Quelle: Waltroper Zeitung, Foto: Klaus Karickas